Dieser Biskuit ist der erste mit dem ich wirklich zufrieden war. Er hat die Konsistenz von Biskuitboden und ist geschmacklich verdammt nahe am Original. Ich habe daraus Petits Fours gemacht mit Blaubeer und Himbeermarmelade gefüllt. Die oberste Schicht besteht aus Marzipan und die Schokohülle hat mich viele Nerven gekostet ;)
Rezept
Biskuit Zutaten für 24 Petit Fours (2 kleine Bleche):
220 g Alsan oder andere Margarine
300 g Zucker
1 EL Zitronensaft (aus den Plastikzitronen)
1 EL. Vanille Extrakt
1 gestrichener TL Kala Namak
1 Pck. Backpulver
500 g Mehl
500 ml Sojamilch
Die weiche Margarine mit dem Zucker schaumig rühren. Mit Vanille, Zitrone und Kala Namak würzen. Das sorgt für den Biskuitgeschmack ;)
Anschließend abwechselnd das Mehl und die Sojamilch in kleinen Portionen unterrühren. Nicht ungeduldig alles auf einmal reinwerfen! Das wird sonst nix!
Ich habe zwei kleine Bleche damit gefüllt in der Größe 37x25 cm. Davor gut fetten!
Bei 180 °C Umluft ca. 25-30 Minuten backen, nach der Stäbchenprobe aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen, dann stürzen.
Aus diesem leckeren, lockeren Biskuitboden habe ich Petits Fours gemacht:
Zutaten für die Füllung
Blaubeermarmelade
Himbeermarmelade
250 g Marzipan
200 g Schokolade
30 g Alsan
Den ersten Boden mit Blaubeermarmelade bestreichen.
Den zweiten Boden auflegen und mit Himbeermarmelade bestreichen.
Das Marzipan dünn ausrollen und auflegen.
Den Rand abschneiden, damit die Petits Fours schön gleichmäßig werden.
In gleichmäßge Rechtecke schneiden.
Die geschichteten kleinen Kuchen auf ein Backgitter setzen und darunter Backpapier legen, da wir nun mit der Schokolade rumsauen...
Die Schokolade schmelzen mit der Alsan verrühren und die Petits Fours von allen Seiten damit einstreichen.
Die fertigen Petits Four nach Belieben noch verzieren und fertig.
Die Oma meines Freundes liebt alles mit Pistazien, daher überlegte ich mir für ihren Geburtstag etwas entsprechendes. Mozartkugeln drängten sich geradezu auf ;) Sie sind in diesem Fall selbst gemacht und wurden in Muffins versenkt. Getoppt wurde das Ganze mit einer Creme mit Pistaziensirup, gehackten Pistazien und passend zu den Mozartkugeln Violinschlüssel aus Schokolade. Schoko-Pistazien-Overload!
Rezept
Für 12 Cupcakes braucht man folgendes:
Für die Kugeln:
200 g Marzipan
75 g Nougat
25 g Pistazien
Für den Teig:
100 g Zucker
100 ml neutrales Pflanzenöl
175 ml Wasser200g Mehl
1/2 Pkch. Backpulver
3 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
Zuerst machen wir den Pistazienkern. Dazu werfen wir 50 g Marzipan mit 25 g geschälte und ungesalzene Pistazien in den Mixer bis eine hellgrüne, homogene Masse entsteht. Nicht zu lange mixen, sonst trennt sich das Öl aus den Pistazien und die Masse wird zu trocken.
Aus dem Pistazienmarzipan werden kleine Kugeln geformt.
Aus dem restlichen Marzipan werden runde Taler geformt, mit dem Nougat eingestrichen und eine der grünen Kugeln darauf platziert. Nun werden die Seiten nach oben gelegt und die Päckchen mit den Händen zu Kugeln gerollt.
Die fertigen Kugeln werden nicht mit Schokolade überzogen für die Muffins, sondern direkt in Papierförmchen gelegt. Falls ihr lieber reine Mozartkugeln haben möchtet, überzieht ihr einfach an dieser Stelle mit Schokolade und seid fertig ;)
Ansonsten machen wir uns nun an den Teig für die Muffins:
Zucker, Öl und Wasser gut verrühren und in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Kakaopulver vermischen. Die Mehlmischung kurz unter das Öl-Zucker-Gemisch rühren, nicht zu lange, damit der Teig schön locker bleibt nach dem Backen.
Je einen EL des Teiges auf die Kugeln platzieren und das Ganze bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen.
Topping:
Für das Topping habe ich Schlagfix aufgeschlagen, mit Puderzucker gesüßt und einen EL Pistaziensirup untergerührt. Dann einfach auf die Muffins spritzen mit Kakaonips und gehackten Pistazien bestreuen und nach belieben verzieren, z.B. mit selbstgemalten Violinschlüsseln aus Schokolade.
Die neue Küche ist endlich bezogen und passend zum Wetter gab es gestern Bratäpfel, allerdings ein einer leicht abgewandelten Version als Blume. Die Blüten sind einfach zu machen und das ganze ist einfacher zu essen als der klassische Bratapfel. Plus mehr Platz für Soße! Mhmmm, Soße! Die Kruste wird schön knusprig, ein bisschen wie Streusel. Die Mitte der Blume ist aus Marzipan.
Rezept
Das Rezept ist leicht anpassbar, ich habe zwei Bratapfel Blumen für uns gemacht.
Zutaten
2 Äpfel
2 Würfelchen Marzipan
40 g Margarine
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze Kardamom (gemahlen)
Zuerst werden die Äpfel vorbereitet, das ist auch schon die Hauptarbeit. Etwa ein Drittel des Apfels abtrennen und den Strunk entfernen. Den untersten Teil nicht komplett aushöhlen, die Blume braucht eine Basis die alles zusammenhält. Ich habe keinen Apfelentkerner, daher hab ich das einfach mit einem Messer gemacht. Mit diesem Messer habe ich anschließend auch die beiden konzentrischen Kreise in die Äpfel geschnitten.
Die Äpfel werden ringsherum tief eingeschnitten, wie man einen Kuchen anschneiden würden. Hier muss man wirklich bis ganz unten schneiden, sonst geht die Blüte am Ende nicht auf. Die geschnittenen Äpfel in eine Backofentaugliche, gefettete Form setzen und mit einem Stückchen Marzipan füllen.
Aus den übrigen Zutaten das Topping vorbereiten. Die Margarine schmelzen und mit den übrigen Zutaten verrühren. Ich habe einfach alles zusammen in die Mikrowelle gegeben und anschließend verrührt. Die Äpfel werden mit der Masse gut überdeckt. Dann kommen die Äpfel in den vorgeheizten Backpfen bei 190°C. Dort verbleiben sie die nächsten 45 Minuten. Während der Bratapfelgeruch durch Zuhause zieht, kann man in der Zwischenzeit die Vanille Soße zubereiten. Ich hab es mir einfach gemacht und eine Päckchen Soße verwendet...
Nach der Backzeit die Blumen in Schälchen setzen und noch etwas aueinander biegen. Dann mit viel, und ich meine wirklich viel, denn Mhmmm, Soße! übergießen.
Die Äpfel sind schön durch und der Geschmack der Gewürze durchzieht die ganze Blüte, das Marzipan ist von einer leckeren Kruste überzogen. Es war sehr schnell, ratzeputz weg! ;)
Inspiriert von Blooming Baked Apples @ Gunnysack